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Heinrich der Vogler
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Herr Heinrich sitzt am
Vogelherd |
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| In Wies' und Feld, in Wald
und Au Horch welch ein süßer Schall! Der Lerche Sang, der Wachtel Schlag Die süße Nachtigall | |
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Herr Heinrich schaut so
fröhlich drein: |
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| Er lauscht und streicht sich
von der Stirn Das blondgelockte Haar: "Ei doch, was sprengt denn dort herauf Für eine Reiterschar?" | |
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Der Staub wallt auf, der
Hufschlag dröhnt, |
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| Ei nun, was gibt's? Es hält der
Troß Vorm Herzog plötzlich an. Herr Heinrich tritt hervor und spricht: "Wen sucht ihr Herrn? Sagt an!" | |
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Da schwenken sie die Fähnlein
bunt |
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| Dies rufend, knien sie vor ihm
hin Und huldigen ihm still Und rufen, als er staunend fragt: " 's ist deutschen Reiches Will'!" | |
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Da blickt Herr Heinrich
teilbewegt |
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J. N. Vogl